Schön hier, aber waren Sie schon mal barrierefrei?
24.06.2026
|
13:00
-
16:00
Uhr
arsmedium
|
Bucherstraße
103,
90419
Nürnberg
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Sprache:
Deutsch
Viele Unternehmen glauben, sie hätten das Thema Barrierefreiheit bereits abgehakt: Ein Overlay-Plugin installiert, einen automatischen Scan durchgeführt – fertig. Doch diese vermeintliche Sicherheit trügt. Denn echte digitale Barrierefreiheit ist nicht nur eine technische Checkliste, sondern eine Haltung und ein kontinuierlicher Prozess. Erst wenn man sie als essenziellen Bestandteil von digitalen Projekten und Prozessen begreift, entstehen Websites, die wirklich für alle Menschen funktionieren.
In diesem Workshop wollen wir erlebbar machen, was Barrierefreiheit im digitalen Alltag tatsächlich bedeutet: nicht abstrakt, sondern praxisnah und lebensecht. Dann überlegen wir uns, welche Konsequenzen wir für die eigene Arbeit im Unternehmen daraus ziehen können.
Hierfür ist es wichtig, die Perspektive der Betroffenen zu verstehen. Diese bringt uns ein Profi näher: Ein Tester mit Sehbehinderung navigiert in Echtzeit durch eine reale Website und zeigt dabei, wo die größten Probleme liegen und welchen gut gemeinten Lösungen in der Praxis oftmals versagen.
Zudem wird es interaktiv: Ihr könnt und sollt selbst den Screenreader ausprobieren und unmittelbar erleben, wie sich eine Website anfühlt, wenn man sie nicht sehen kann. Welche Elemente sind dann sinnvoll, welche Strukturen erschließen sich logisch? Was bereitet besondere Schwierigkeiten?
Wir beleuchten außerdem, warum Overlay-Tools und automatisierte Tests keine verlässliche Grundlage für Barrierefreiheit bieten: Sie suggerieren eine trügerische Sicherheit. So entstehen im schlimmsten Fall erhebliche Risiken – nicht nur rechtlich, sondern auch hinsichtlich Authentizität und Vertrauen in der eigenen Community.
Abschließend geht es um die Frage, wie Barrierefreiheit nachhaltig in Teams, Prozessen und Projekten verankert werden kann. Nicht nur als rechtliche Notwendigkeit am Ende, sondern als Mindset und integrierter Bestandteil der Arbeit von Anfang an. Wir sprechen über Rollen, Verantwortlichkeiten und pragmatische erste Schritte, die sich realistisch umsetzen lassen.
Am Ende nehmt ihr eine ehrliche Standortbestimmung mit: Wo steht ihr heute? Was sind die wichtigsten nächsten Schritte für euch, euer Team und euer Produkt?
In diesem Workshop wollen wir erlebbar machen, was Barrierefreiheit im digitalen Alltag tatsächlich bedeutet: nicht abstrakt, sondern praxisnah und lebensecht. Dann überlegen wir uns, welche Konsequenzen wir für die eigene Arbeit im Unternehmen daraus ziehen können.
Hierfür ist es wichtig, die Perspektive der Betroffenen zu verstehen. Diese bringt uns ein Profi näher: Ein Tester mit Sehbehinderung navigiert in Echtzeit durch eine reale Website und zeigt dabei, wo die größten Probleme liegen und welchen gut gemeinten Lösungen in der Praxis oftmals versagen.
Zudem wird es interaktiv: Ihr könnt und sollt selbst den Screenreader ausprobieren und unmittelbar erleben, wie sich eine Website anfühlt, wenn man sie nicht sehen kann. Welche Elemente sind dann sinnvoll, welche Strukturen erschließen sich logisch? Was bereitet besondere Schwierigkeiten?
Wir beleuchten außerdem, warum Overlay-Tools und automatisierte Tests keine verlässliche Grundlage für Barrierefreiheit bieten: Sie suggerieren eine trügerische Sicherheit. So entstehen im schlimmsten Fall erhebliche Risiken – nicht nur rechtlich, sondern auch hinsichtlich Authentizität und Vertrauen in der eigenen Community.
Abschließend geht es um die Frage, wie Barrierefreiheit nachhaltig in Teams, Prozessen und Projekten verankert werden kann. Nicht nur als rechtliche Notwendigkeit am Ende, sondern als Mindset und integrierter Bestandteil der Arbeit von Anfang an. Wir sprechen über Rollen, Verantwortlichkeiten und pragmatische erste Schritte, die sich realistisch umsetzen lassen.
Am Ende nehmt ihr eine ehrliche Standortbestimmung mit: Wo steht ihr heute? Was sind die wichtigsten nächsten Schritte für euch, euer Team und euer Produkt?
Empfohlen für: Dieser Workshop richtet sich an alle, die an digitalen Projekten beteiligt sind – ob in Konzeption, Design, Entwicklung, Content oder Projektsteuerung. Kurz: alle, die Websites verantworten, gestalten oder entwickeln.Vorkenntnisse zum Thema Barrierefreiheit sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Wichtiger ist die Bereitschaft, die eigene Perspektive zu erweitern und zu verstehen, was Barrierefreiheit im Projektalltag wirklich bedeutet: nicht als Pflichtübung am Ende, sondern als fester Bestandteil guter digitaler Arbeit.
Veranstaltet von
Pfennigparade Business. Inklusiv.
Wir sind ein inklusives Team von Menschen mit und ohne Körperbehinderung, die an digitaler Barrierefreiheit arbeiten.
Nico Maikowski
nico.maikowski@pfennigparade.deEmpfohlene Events
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